Was Deutschland jetzt von Japan lernen kann.
Zwei alternde Industrienationen, derselbe Produktivitätsdruck – und zwei bemerkenswert unterschiedliche Antworten.
Warum begegnet Japan dem Fachkräftemangel mit Robotik, Produktionswissen und industrieller Konsequenz – während Deutschland noch über die Voraussetzungen diskutiert?
Deutschland wächst. Japan auch.
Warum die eigentliche Geschichte erst danach beginnt.
Die Wachstumsraten beider Länder liegen nah beieinander. Doch hinter ähnlichen Zahlen stehen zwei unterschiedlich aufgestellte Industrien, andere Investitionsmuster und grundverschiedene Antworten auf Produktivitätsdruck, Demografie und technologische Erneuerung.
Gleiches Wachstum bedeutet nicht dieselbe industrielle Stärke. Entscheidend ist, wo das Wachstum entsteht, wie Unternehmen investieren und ob Produktion im eigenen Land dauerhaft wettbewerbsfähig bleibt.
Deutschland und Japan im direkten Vergleich
Warum ähnliche Zahlen unterschiedliche Substanz verdecken
Investitionen, Produktivität, Demografie, Robotik und Wissen
Deutschland 2026 Reformiert sich das Land – oder verwaltet es nur den Stillstand?
Deutschland hat Reformen beschlossen. Entscheidend ist nun, ob daraus neue Investitionen, industrielle Wertschöpfung und produktive Erneuerung entstehen.
Der neue Essay untersucht, woran sich erkennen lässt, ob politische Ankündigungen tatsächlich in den Fabriken, Investitionsentscheidungen und Bilanzen der Unternehmen ankommen.
Wo Deutschlands Wohlstand entstanden ist
Warum der Industriestandort an Tempo verloren hat
Woran sich eine echte wirtschaftliche Wende erkennen lässt
Orientierung für Industrie, Mittelstand und Entscheidungträger
infpro ist der Ort für industrielle Orientierung. Für Industrie, Mittelstand und Entscheidungsträger entwickelt das Institut Beiträge, Studien, Analysen und Debattenformate, die Standortbedingungen, Risiken und Handlungsoptionen präzise einordnen. Viele mittelständische Industrieunternehmen treffen ihre wichtigsten Entscheidungen heute unter deutlich anspruchsvolleren Bedingungen als noch vor wenigen Jahren. Energie, Regulierung, Fachkräfte, Finanzierung, Lieferketten und geopolitische Spannungen wirken gleichzeitig auf den Betrieb ein. Für Geschäftsführung und Inhaber entsteht daraus eine zentrale Führungsaufgabe: Sie müssen einschätzen, wie belastbar der Standort, wie tragfähig die eigene Wertschöpfung und wie groß der Handlungsspielraum unter diesen Bedingungen noch ist.
Genau hier setzt infpro an. Unsere Beiträge, Studien und Analysen helfen dabei, äußere Belastungen und industrielle Rahmenbedingungen sichtbar zu machen, zu ordnen und in ihrer Relevanz besser zu verstehen. Im Mittelpunkt steht eine einfache, aber entscheidende Frage: Unter welchen Bedingungen kann industrielle Wertschöpfung an einem Standort heute robust, wettbewerbsfähig und entwicklungsfähig bleiben? Aus dieser Perspektive entstehen Inhalte, die über reine Beobachtung hinausgehen. Sie liefern Einordnung, Bewertungslogik und Orientierung, bevor über Prioritäten, Maßnahmen und Entscheidungen gesprochen wird.
Wertschöpfung sichern, Produktion erhalten
Das Institut für Produktionserhaltung steht für die Überzeugung, dass Wohlstand in Deutschland und Europa durch industrielle Wertschöpfung entsteht – und dort verteidigt werden muss, wo sie unter Druck gerät. Wir setzen uns dafür ein, Produktion am Standort zu sichern, Wettbewerbsfähigkeit realistisch zu bewerten und die Voraussetzungen für Investitionen, Innovation und Lieferfähigkeit sichtbar zu machen. Produktionserhaltung bedeutet dabei mehr als Bestandsschutz: Es geht um technologische Souveränität, robuste Lieferketten und verlässliche Rahmenbedingungen für den Mittelstand ebenso wie für große Industriekerne. Wo Wertschöpfung abwandert, verliert ein Land nicht nur Arbeitsplätze, sondern Kompetenz, Innovationskraft und Gestaltungsspielraum. Infpro versteht sich als Vermittler zwischen Praxis, Wissenschaft und Öffentlichkeit – mit dem Anspruch, Debatten zu versachlichen und Entscheidungen auf Fakten zu gründen. Ziel des Instituts ist es, die industrielle Substanz zu erhalten und damit die Grundlage von Wohlstand, Stabilität und Handlungsfähigkeit zu sichern.
Der Kernprozess bleibt in Deutschland
„Der Kernprozess bleibt in Deutschland“ Wie der Automobilzulieferer Rollax globale Präsenz und industrielle Souveränität verbindetKlaus Wessing und Dr. Fank Lennings, Vorstand des Instituts für Produktionserhaltung im Gespräch mit Steffen Krause, Betriebsleiter Rollax GmbH & Co. KGViele...
Die USA und die Rückkehr der Fabrik
Die USA bauen nicht nur neue Fabriken. Sie bauen die Menschen dafür gleich mit.Ein Beitrag von Klaus Weßing. Die Vereinigten Staaten investieren nicht nur in neue Werke, sondern in die Menschen, die sie beherrschen sollen. Japan und Südkorea zeigen, warum Erfahrungswissen zur strategischen...
Die Büroklammer
Die Büroklammer als Menetekel.Ein Beitrag von Lothar K. Doerr. Es gehört zu den leiseren Komödien der Technikdebatte, dass ausgerechnet die Büroklammer zum Bild des Weltuntergangs geworden ist. Kein Atompilz, kein Kampfroboter, kein Rechner mit rotem Auge. Ein Stück gebogener Draht genügt. Der...
Master Wertschöpfungsmanagement an der SRH University Heidelberg
Praxisnah studieren. Wertschöpfung verstehen. Verantwortung in Unternehmen übernehmen.
Der Masterstudiengang Wertschöpfungsmanagement verbindet Lean Management, Führung, Controlling und digitales Produktionsmanagement mit hoher Praxisnähe. infpro unterstützt dieses Programm, weil Wettbewerbsfähigkeit dort beginnt, wo Wertschöpfung systematisch verstanden, gestaltet und in Unternehmen wirksam umgesetzt wird.
Bewerbung und Infomaterial direkt über die SRH-Seite. Alle Details zum Studiengang sind dort kompakt verfügbar.
Wir unterstützen den Studiengang, weil industrielle Stärke dort entsteht, wo Wertschöpfung verstanden, weiterentwickelt und in Unternehmen konkret umgesetzt wird.



